Rembrandt
Nach dem Schulbesuch schrieb er sich zuerst an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig ein, brach aber das Studium nach kurzer Zeit ab um eine Ausbildung als Maler bei Jacob Isaacsz van Swanenburgh zu beginnen. Ab 1925 absolvierte er eine sechsmonatige Ausbildung bei Pieter Lastman in Amsterdam. 1625 gründete er zusammen mit Jan Lievens eine eigene Malerwerkstatt in Leiden und konnte bald auch Anerkennung erringen. 1631, nach dem Tod seines Vaters, gab er das Atelier in Leiden auf und zog nach Amsterdam. Er kaufte sich in der Werkstatt des Kunsthändlers Hendrick van Uylenburg ein, wo Kopien hergestellt und Restaurationsarbeiten durchgeführt wurden. Er erhielt dort Porträtaufträge von reichen Kaufleuten und auch das Bild „Die Anatomie des Dr. Tulp“ entstand in dieser Zeit.
Künstlerisch vollzog sich bei ihm eine Wende, als er begann, sich der Landschaftsmalerei und dem Radieren von Landschaften zu widmen. Das „Hundertguldenblatt“ stammt aus dieser Zeit. Aber auch Bilder wie „Die Nachtwache“ entstanden. Ab dem Ende der 40er Jahre des Jahrhunderts plagten Rembrandt Geldsorgen, die nur durch den Verkauf seines Hauses und seiner Sammlung zum Teil, gelöst werden konnten. Rembrandt zog sich zurück, bis er 1660 von seinem Sohn Titus, in dessen Kunsthandlung angestellt wurde. Dort nahm er weiter Aufträge an und unterrichtete Schüler. Am 4. Oktober 1669 verstarb Rembrandt und wurde in der Amsterdamer Westkerk beigesetzt. Er gilt als einer der großen Maler des Barocks. Seine Werke, die oft durch spannende Hell- Dunkel-Konstraste gekennzeichnet sind, sind heute in den Museen der ganzen Welt zu besichtigen. |
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