Paul Klee
Nach seinem Schulabschluss zog er 1899 nach München, um dort für zwei Jahre an einer privaten Kunstakademie zu studieren. Im Juli 1901 kehrte Paul Klee nach Bern zurück. In den folgenden Jahren unternahm er, teils mit Freunden, Studienreisen nach Italien und Paris. Er beschäftige sich mit Radierungen und Hinterglasmalerei. 1908 stellte nahm er an Ausstellungen in der Münchner Secession, der Berliner Secession und im Münchner Glaspalast teil. 1911 lernte er über Alfred Kubin August Macke und Wassily Kandinsky kennen und wurde Gründungsmitglied der Münchner Künstlervereinigung „Sema“. Klee schloss sich der Redaktionsgemeinschaft des Blauen Reiters an den Wassily Kandinsky und Franz Marc begründet hatten. In einer Ausstellung im März 1912 wurden grafische Arbeiten von ihm gezeigt. 1913 folgte eine Ausstellung beim Ersten Deutschen Herbstsalon in Berlin.
Im März 1916 erhielt Paul Klee seine Einberufung zum deutschen Militär. Da er nur hinter der Front eingesetzt war, konnte er seine Malerei während des Krieges fortführen. 1916 und 1917 gaben zwei Ausstellungen in Herwarth Waldens Galerie „Der Sturm“ den Ausschlag für den endgültigen kommerziellen Erfolg Paul Klees. Ab Oktober 1920 arbeite Paul Klee unter Walter Gropius am Bauhaus in Weimar. 1924 erfolgte die erste Einzelausstellung Klees in den USA und 1925 eine ebensolche in Paris. Nach dem Rücktritt Gropius‘ als Direktor des Bauhauses vertieften sich die Spannungen die 1931 zum Ausscheiden Klees führten. Bis zum Jahr 1933 lehrte Paul Klee an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach der Machtübernahme Hitlers emigrierte er mit seiner Familie in die Schweiz, wo er am 29. Juni 1940 an einer Lungenentzündung verstarb. |
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