Paul Cézanne
Dieses Studium übte er allerdings nur halbherzig aus und beschäftigte sich nebenbei bereits in Abendkursen mit Malerei. 1861, nachdem sein Vater die Hoffnung auf die Nachfolge des Sohnes aufgegeben hatte, zog Cézanne auf Anraten seines Schulfreundes Emile Zola nach Paris und schrieb sich an der Académie Suisse. Er schloss Bekanntschaft mit Renoir, Monet, Pisarro und Sisley. Eine Teilnahme am Salon de Refusés, 1863, war seine erste Ausstellung. In den folgenden Jahren lebte Cézanne abwechselnd in Aix-en-Provence und Paris. 1872 verbrachte er eine Zeit bei Pisarro. Dieser Aufenthalt hatte einen nachhaltigen Einfluss auf den Stil von Cézannes Malerei. 1874 war die erste Ausstellung der Impressionisten der Société anonyme des artistes, peintres, sculpteurs, graveurs in Paris unter Teilnahme Cézannes. In den folgenden Jahren erfuhr er Förderung durch Victor Chocquet und den Farbenhändler Julien Tanguy.
1890 stellte er bei der Société des Vingt aus. 1895 wurde die erste Einzelausstellung mit Bildern von Cézanne eröffnet. Der Kunstmarkt reagierte positiv auf Cézannes Werke und ein erstes Bild wurde an die Berliner Nationalgalerie verkauft. Nach dem Erwerb eines Grundstücks nördlich von Aix-en-Provence ließ sich Cézanne dort ein Atelier bauen, das Platz genug auch für großformatige Gemälde bot. 1903 und 1904 stellte er in Paris beim Salon d’Autonome aus. Es folgte 1905 eine Ausstellung in London. Im Oktober 1906 geriet Cézanne beim Malen vor dem Motiv in ein Unwetter und zog sich eine Lungenentzündung zu an der er am 22. Oktober 1906 verstarb. |
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