Henri de Toulouse-Lautrec
Henri de Toulouse-Lautrec entstammt aus einem alten Adelsgeschlecht. Im 19. Jahrhundert war das alte Geschlecht jedoch nicht mehr aktiv aus zeitgeschichtlicher Sicht. Die Mitglieder lebten in großem Wohlstand auf verschiedenen Gütern in Südfrankreich. Damit der Familienbesitz sich nicht verminderte, wurde oft innerhalb der Verwandtschaft geheiratet. Auch Henri de Toulouse-Lautrec entstand einer solchen Inzestöse Verbindung. Seine Eltern gingen jedoch später getrennte Wege und er wurde von seiner Mutter erzogen. Henri als Wunderkind zu bezeichnen wäre falsch, er erlernte seine Techniken erst im Laufe der Jahre. Es waren vor allem Landschaften und Szenen, die er malte und welche im große Berühmtheit einbrachten. Dabei waren es vor allem die Pferde, sie seine liebsten Motive waren und welche er gerne in seinen Bildern darstellte, das Graf Alphonse de Toulouse-Lautrec lenkt einen Vierspänner, war eines dieser Ölgemälde. Seine ersten Ausstellungen waren am berühmten Montmartre. Henri de Toulouse-Lautrec wand sich dann allerdings dem Alkohol zu, im Jahr 1898 führte dieser Umstand das erste Mal zum Delirium tremens. Obwohl er von seiner Mutter in verschiedenen Heilanstalten zum Entzug geschickt wurde, kam er vom Alkohol nicht los. Im Alter von nur 36 Jahren verstarb er am 09. September 1901 im Beisein beider Eltern auf Schloss Malromé. |
||
|
... |
||
|
||