Egon Schiele
Unter den Malern des Expressionismus gehört Egon Schiele neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den berühmtesten. Der Tod von seinem Vater im Jahre 1905 und die Vormundschaft von Leipold Czihaczek prägen fortan das künstlerische Schaffen von Egon Schiele. Er besucht in Tulln die Volksschule, später das Realgymnasium in Krems und in den folgenden Jahren das Gymnasium in Klosterneuburg. Dort entdeckt der Kunstlehrer Karl Strauch und der Künstler Max Kahrer bereits zu diesem Zeitpunkt das außergewöhnliche künstlerische Talent von Egon Schiele und unterstützen ihn bei der Aufnahme an der Wiener Akademie der bildenden Künste im Jahre 1906. Zu diesem Zeitpunkt war Egon Schiele 16 Jahre alt. Sein Lehrer im Malen dort war Christian Griepenkerl. Anfangs war Egon Schiele begeistert, doch schon nach zwei Jahren, wurde er der Akademie überdrüssig und verließ diese um mit einigen Mitstudenten die Wiener Neukunstgruppe zu gründen.
1909 hat Egon Schiele den ersten Erfolg mit seinen Gemälden, die denen von Gustav Klimt ähneln. Egon Schiele besaß bei dem Kunstkritiker Arthur Roesseler einen guten Namen, was für seine Zukunft eine enorm große Bedeutung hatte. Er war mit Max Oppenheim kurz befreundet, durch diese Freundschaft kehrte Egon Schiele dem Jugendstil den Rücken und wandte sich dem Expressionismus zu. Nach dem Tode von Gustav Klimt im Jahre 1918 stieg er in der Wiener Kunstszene auf. Im Alter von 28 Jahren verstarb Egon Schiele am 31. Oktober 1918 einen Tag nach seiner Frau an den Folgen der Spanischen Grippe in Wien. |
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