Edgar Degas
Nach dem erfolgreichen Besuch des Colleges begann Edgar Degas seinem Vater zuliebe ein Jurastudium. Schon nach kurzer Zeit gab er das Studium auf, um sich voll und ganz der Kunst zu widmen. Sein Vater akzeptierte seinen Wunsch und stellte, um ihn zu unterstützen, Edgar Degas ein eigenes Atelier zur Verfügung. Ab 1853 war er Schüler von Louis Lamothe, 1855 besuchte er für eine kurze Zeit die Ecole des Beau-Arts. Danach setzte er seine künstlerische Ausbildung im Selbststudium fort. Er zeichnete beispielsweise in den Museen von Paris nach den Vorlagen der dort ausgestellten Alten Meister sowie nach alten Reliefs.
Die Gemälde von Edgar Degas unterscheiden sich durch seine genaue Linienführung und den klar strukturierten Bildaufbau sehr deutlich von den Werken anderer Impressionisten. Überwiegend malte Edgar Degas Porträts, darüber hinaus schuf er Gemälde zum Thema Ballett, Reitsport, Pariser Nachtleben sowie Frauen bei ihrer Hygiene. Die Schwerpunkte im künstlerischen Schaffen lagen in der Öl- und Pastellmalerei sowie bei der Anwendung grafischer Techniken. In dem von ihm geschaffenen Skulpturen kommt die neue Interpretation von Plastiken zum Ausdruck. Er verstarb am 27. September 1917 einsam und fast blind an den Folgen einer Gehirnblutung in seiner Heimatstadt Paris. |
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