August Macke
Seine Eltern waren August Friedrich Macke ein Tiefbauingenieur und Maria Macke, welche einer bäuerlichen Familie entstammte. Sein Vater zeichnete in der Freizeit und sammelte alte Münzen und Stiche. Ab 1897 ging August Macke auf das Gymnasium, welches er nach einem Umzug nach Bonn wechseln musste. Im Jahr 1903 lerne er seine zukünftige Frau Elisabeth Gerhard kennen. Sie war die Tochter eines Bonner Fabrikanten und sehr wohlhabend. Elisabeth wurde zu Mackes liebstem Modell, insgesamt mehr als zweihundert Mal stand sie ihm Modell. Doch war es der Onkel von Elisabeth, der Macke später finanziell unterstütze. Er war Bauunternehmer und Kunstsammler. Nach seinem einjährigen Dienst im Militär heiratet Macke Elisabeth, welche ihm die Söhne Walter und Wolfgang gebar. Durch das Erbe seiner Frau, war zwar kein Leben in Luxus aber ohne Sorgen möglich. Häufig haftet den Bildern etwas Träumerisches an. Sie zeigen Mackes Vision von einer paradiesischen Welt. Die Menschen auf seinen Bildern sind häufig Frauen, dabei halten diese den Blick oft abgewandt und den Kopf geneigt. Für den Betrachter scheint es fast so, als währen die Darsteller in Meditation vertieft. Weiterhin gehörten Landschaftsbilder zu seinem Favoriten. Eines der bekanntesten ist hier „Am Rhein bei Hersel“. Wenige Tage nach Beginn des Ersten Weltkrieges wurde Macke am 8. August 1914 zum Kriegsdienst eingezogen und fiel am 26. September 1914 im Alter von nur 27 Jahren in der Champagne. |
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