Amadeo Modigliani
Geboren wurde er am 12. Juli 1884 in Livorno und starb am 24. Januar 1920 in Paris. Modigliani wuchs in Italien auf und kam erst im Jahr 1906 nach Paris. Seine Kindheit war vor allem von schweren Krankheiten geprägt, so überlebte Amadeo Typus, welcher zu dieser Zeit als absolut tödlich galt. Hier soll ihm in einem Fiebertraum eine Gestalt erscheinen sein, die ihn zum Malen brachte. Sämtliche Informationen über das Leben von Modigliani beruhen nur auf wenigen verbürgten Dokumenten. Nach seinem Tod kam es zu Legendenbildungen, von denen niemand weiß, was war oder was falsch ist. Fakt ist aber, der italienische Maler war einer der besten Freunde von Pablo Picasso. Dieser ermunterte ihn zu gewagten Bildern und Kunstwerken. So waren vor allem seine Aktgemälde, die ihn berühmt machten. Zu der damaligen Zeit als skandalös empfunden, dauerte es, bis diese Akzeptanz fanden und heute unbezahlbare Werke sind.
Der Mensch war nicht nur in seinen Bildern sein Hauptmotiv, auch bei seinen Skulpturen spielte er eine wichtige Rolle. Modigliani hat nur wenige Landschaftsmotive gemalt, seine Werke bezogen sich meistens auf die Renaissance. Ab und zu griff er aber auch andere Elemente auf, wie zum Beispiel Kunst aus Afrika, welche zu dieser Zeit sehr populär war. Zu Lebzeiten hatte der Künstler nur wenig Erfolg mit seiner Kunst und erst nach seinem frühen Tode erzielten seine Kunstwerk und Gemälde hohe Preise. Gegen Ende 1919 erkrankte Modigliani an Tuberkulose und verstarb am 24. Januar 1920 in der Pariser Charité, er wurde auf dem berühmten Friedhof Père Lachaise beigesetzt, seine Verlobte beging einen Tag nach seinem Tod Selbstmord und wurde neben ihm beigesetzt. |
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