Albrecht Dürer
Albrecht Dürer war das dritte Kind von insgesamt 18 Kindern, von denen allerdings nur drei überlebten. 1475 bezog die Familie Dürer ein Haus unterhalb der Burg in Nürnberg in der heutigen Obere Schmiedgasse. Seine Mutter besuchte häufig die Kirche und war aufgrund der vielen Schwangerschaften geschwächt und häufig krank. Der Vater von Albrecht Dürer war von Beruf Goldschmied und wollte ihn in seiner Werkstatt ebenfalls das Handwerk des Goldschmieds beibringen.
Zusätzlich benutzte Albrecht Dürer für seine Fortbildung die zeitgenössischen Kupferstiche von Martin Schongauer. Ostern 1490 bis Pfingsten 1494 ging Albrecht Dürer auf Wanderschaft an den Oberrhein. Dies war die Erste von insgesamt drei größeren Reisen in seinem Leben, zu deren Verlauf keine weiteren Details bekannt sind. Den Maler Martin Schongauer, von dessen Kunstwerken Albrecht Dürer sehr beeinflusst wurde, konnte er nicht mehr persönlich kennenlernen, da dieser im Jahr 1491 verstarb. 1494 heiratete Albrecht Dürer die Tochter eines Freundes seines Vaters. Leider wurden in dieser Ehe keine Kinder gezeugt, sodass die Familie Dürer ausstarb. In der Epoche des Humanismus und der Reformation war er einer der bekanntesten Künstler. Albrecht Dürer zählt zu den Pionieren des Kupferstichs und des Holzschnitts. Kurz vor seinem 57. Geburtstag verstarb Albrecht Dürer an den Folgen einer Malaria-Erkrankung. |
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